Das beA und der Mac

Das besondere Anwaltspostfach wird von der Bundesnotarkammer als „Digital. Einfach. Sicher.“ beworben. Jedenfalls bislang gilt das aber nicht für den Mac mit einem einigermaßen aktuellen (Mac) OS X. Weder ist es möglich, eine qualifizierte digitale Signatur zu beantragen, noch kann die Schlüsselverwaltung ohne Systemeingriffe aufgerufen werden. Im Folgenden beschreibe ich, wie die beiden WWW-Anwendungen zum Laufen gebracht werden können.
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Aufsatz „Rechtliche und ethische Verschlüsselungspflichten? – am Beispiel der Rechtsanwaltschaft“ erschienen

Im aktuellen Heft der DuD 2014, 691 ist ein Aufsatz von mir mit dem Titel „Rechtliche und ethische Verschlüsselungspflichten? – am Beispiel der Rechtsanwaltschaft“ erschienen. Ich gehe darin der Frage nach, ob eine (standes-) rechtliche Pflicht zur Verschlüsselung von Mandantendaten besteht. Das ist im Ergebnis zu verneinen. Allerdings ist eine Verschlüsselung mit Blick auf Haftungsrisiken und fahrlässige Standesrechtsverstöße – etwa beim Verlust eines Laptops – äußerst ratsam. Auch lässt sich unter berufsethischen Gesichtspunkten eine Pflicht begründen, sich die Grundlagen der Verschlüsselung anzueignen und zu nutzen, um Mandantendaten zu schützen.

Aufsatz zu urheberrechtlichen Probleme des Videokonsums im Internet

In der JurPC Web-Dok 126/2014 ist ein Aufsatz von mir mit dem Titel „Urheberrechtliche Probleme des Videokonsums im Internet“ erschienen.

Der Aufsatz beschreibt zunächst kurz die technischen Grundlagen. Sodann werden der Download von Filmen, die Nutzung von Tauschbörsen sowie die Nutzung von Streamingangeboten urheberrechtlich bewertet. Während die rechtlichen Fragen in den ersten beiden Fällen weitgehend geklärt sind (im Sinne von: ‚Es kommt auf die Quellen an.‘ und ‚Praktisch immer illegal.‘), bereitet die rechtliche Einordnung von Streaming einige juristische Probleme. Dabei scheint im IT-rechtlichen Schrifttum inzwischen eine Sichtweise vorherrschend zu sein, wonach die Nutzung von Streamingangeboten als bloßer Werkgenuss urheberrechtlich unbedenklich sei. Diese Ansicht wird in dem Aufsatz kritisch hinterfragt.